Herzinfarkt Reha

Reha nach Herzinfarkt

Die Reha nach Herzinfarkt nehmen in der Regel Reha-Kliniken in die Hand. Nach dieser Zeit sind viele Herzpatienten jedoch unsicher. Denn sie wissen nicht so richtig, wie es konkret weitergehen soll oder halten die besprochenen Maßnahmen einfach nicht durch.


Geht es dir genauso?

Dann lies hier, wie du als Betroffener deinem Leben neue Impulse gibst, um gesund zu werden und zu bleiben. 

🙂 Wandele dein „Herz-Ereignis“ in etwas Positives um! 😉

Herzinfarkt – Reha nach Maß

Natürlich kann und soll ein Rehabilitationsprogramm individuell festgelegt werden. Und nicht jeder Patient muss alle denkbaren Maßnahmen komplett durchlaufen, denn es kommt auf

  • die Schwere des Eingriffs und
  • den Grad der gesundheitlichen Beeinträchtigungen insgesamt an.

Die drei Phasen

siehe auch Quelle1

Wir schauen uns zunächst mal die Phasen der Programme an, welche du nach überstandenem Herzereignis idealerweise durchlaufen solltest.


Frühmobilisierung nach Operation

Phase I:
Frühmobilisierung
noch im Krankenhaus

Stationäre Reha nach Herzinfarkt

Phase II:
Stationäre od. ambulante Rehabilitation

Phase 3 Reha

Phase III: ☝️
Langzeit-Rehabilitation mit
hoher Selbstverantwortung


Phase I

Wenn du den Eingriff am Herzen gut überstanden hast, erfolgt die anschließende sogenannte Frühmobilisierung im Krankenhaus. Das ist die Phase I, welche dich kurz nach der OP vorsichtig aktivieren soll. Danach steht deiner Entlassung normalerweise nichts mehr im Wege.

Phase II

Nun wirst du in der Regel eine stationäre oder ambulante Rehabilitation durchlaufen, die Phase II. Spätestens dabei sollten alle Bausteine der Rehabilitation zum Tragen kommen, siehe Tabelle. Das betrifft körperliche, bildungsmäßige, psychische und soziale Aspekte.

Bausteine der
Rehabilitation1
Maßnahmen und Zielstellungen
körperliche
Komponente
Kardiologisch begleitetes Körpertraining. Therapeutisches Management von Fettstoffwechselstörung, Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht.
Bildungs
komponente
Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten bzgl. Ernährung, Lebensstil, Medikamenteneinnahme einschließlich potentieller Nebenwirkungen
Psychische
Komponente
Psychische Begleitung als Vorbereitung auf die Bewältigung des Alltags
Soziale
Komponente
Maßnahmen zur baldigen Eingliederung der Patienten in ihr soziales Umfeld.
Tabelle „Bausteine der Rehabilitation“

Wenn du Phase II gut absolvierst hast, ist das soweit prima! Und hoffentlich kannst du ganz viel davon verinnerlichen und es dann später auch gut in den Alltag integrieren.

Phase III – Langzeitrehabilitation

Doch nun kommt Phase III, die Langzeitrehabilitation.
In dieser bist vor allem du gefordert. Mehr denn je! Dein Hausarzt oder Facharzt begleitet dich (nur) dabei.

Phase III – Handlungsmodule

Folgeinfarkt-Risiko minimieren

Ok, schauen wir uns das Ganze mal aus einer anderen Perspektive an. Es geht ja zu allererst darum, das Folge-Infarkt-Risiko zu minimieren. Daraus ergeben sich Handlungsmodule, die im folgenden Schaubild dargestellt sind.

Risikominimierung vor neuem Herzinfarkt

Nicht weniger wichtig ist jedoch die Wiedererlangung deiner Lebensqualität. Denn wenn du wieder Freude am Leben hast, dann bleibst du sicher auch dran und arbeitest immer weiter an deiner Herzgesundheit. Auf diese Weise verbessert sich deine Lebensqualität kontinuierlich.

Klingt das gut? 😉

Wie du dem Schaubild oben entnehmen kannst spielen die folgenden Handlungsmodule für die Reha nach Herzinfarkt eine Rolle:

  • Lebensstilanpassung
  • Bewegungsprogramm
  • Ernährungsumstellung
  • Raucherentwöhnung
  • Vorerkrankungen behandeln
  • Herzmedikamente

Kannst du diese Themen für dich annehmen, und bist du guter Hoffnung?

👍 Super, dann mal los:

Eigen-Regie ist wichtig!

Reha nach Herzinfarkt – Selbstverantwortung

Guter Hoffnung zu sein ist schon mal positiv. Doch das reicht bei Weitem nicht! Ja, es könnte sogar richtig schwierig werden, und zwar aus verschiedenen Gründen, die du kennen solltest:

  • Alte Gewohnheiten können nicht konsequent genug abgelegt werden.
  • Bestehende Verhaltensmuster in der Familie sind kontraproduktiv.
  • Der innere Schweinehund obsiegt zu oft: schlecht für das Bewegungsprogramm.
  • Zu viele Krankheiten müssen gleichzeitig behandelt werden.
  • Die regelmäßige Medikamenteneinnahme wird nicht durchgehalten.
  • Bei der Zubereitung der herzgesunden Ernährung fehlen Fertigkeiten.
  • Das herzgesunde Essen schmeckt nicht.

Also schauen wir uns mal die wichtigsten Punkte an.

Lebensstilanpassung ermöglicht Genesung

Da du in der Phase III nicht mehr so engmaschig betreut wirst, brauchst du spätestens jetzt einen eigenen Plan. Und dieser sollte in mehreren Lebensbereichen einen Neuanfang darstellen, was eine große Herausforderung sein kann!

So sind z.B. Raucherentwöhnung, Sport und Bewegung, Ernährungsumstellung, Medikamenteneinnahme und Behandlung von Vorerkrankungen -je für sich genommen- schon schwierig zu meistern.

Aber die wichtigste Änderung nach einem überlebten Herzinfarkt muss im Kopf passieren! Alles andere folgt danach. 😉

☝️ Du wirst wenig Erfolg während der Reha nach Herzinfarkt haben, wenn du:

  • nicht verinnerlicht hast, warum du das tust und
  • nicht aktiv genug daran gehst oder
  • professionelle Hilfe ablehnst

Der Lebensplan

Reha nach Herzinfarkt – WARUM?

Bei dieser Frage geht es nicht um die medizinischen Fakten und nicht darum, wieder arbeitsfähig zu werden. Ja, es dreht sich nicht einmal um Gesundheit.

Nein, es geht um etwas viel Wichtigeres, ohne das alles andere sinnlos wäre. Denn du brauchst mindestens EINEN triftigen Grund, morgens gern aufzustehen!

Dein Lebensinhalt, dein Lebenstraum: Das ist dein WARUM und hat nur mit dir zu tun – und mit dem, was dir in deinem Leben am Herzen liegt.

Beende deshalb den folgenden Satz mit so vielen Aufzählungen, wie es sich für dich wunderbar anfühlt:

Ich wünsche mir in meinem Leben noch so sehr, dass ich ..

  • meine Enkel aufwachsen sehe und mit ihnen zusammen noch viele Fahrradtouren mache.
  • wieder Treppen steigen kann.
  • mich wieder leicht fühle.
  • noch einen Tandemsprung machen kann.
  • usw. „

Du solltest dir deine tiefsten Wünsche sehr bewusst machen. Deshalb visualisiere dir deine Träume und Ziele und nimm dir jeden Tag Zeit, dir vorzustellen, wie du sie bereits erreicht hast und dein Leben geniest!

Langzeitrehabilitation

Gewohnheiten ändern

Ein allererster Schritt, um die Lebensanpassungen dauerhaft leben zu können besteht darin, seine Gewohnheiten zu ändern!

Erinnere dich an die betreute Zeit während deiner Reha. Welche der bereits eingeübten Abläufe kannst du in deinen Alltag übernehmen? Denke bitte dabei besonders an die Punkte, die man dir im Abschlussgespräch ans Herz gelegt hat. Es geht nun darum, diese für dich ins tägliche Leben zu holen!

Beispiel => Sport und Bewegung:
Um insgesamt körperlich aktiver zu werden könntest du die Gewohnheit etablieren, morgens gleich nach dem Aufstehen einen zügigen Spaziergang an der Morgenluft zu machen. Das braucht nur 15 min lang zu dauern. Oder suche dir etwas Entsprechendes.

Und zwar jeden Morgen – stur und ohne nachzudenken!

Am Anfang kostet es Überwindung, doch nach einer gewissen Zeit (zwischen 4-8 Wochen) ist es in Fleisch und Blut übergegangen. Jeder Tag beginnt danach fast automatisch mit dieser einen körperlichen Aktivität.

Als Alternative oder bei Sauwetter: Morgendliches Workout nach einem individuellen Plan.

Beachte auch weiter unten die Informationen zum Bewegungsprogramm.

Privates und berufliches Umfeld

Du solltest mit Schwierigkeiten in deinem Umfeld rechnen, wenn es darum geht, dich in deinen Bemühungen zu unterstützen. Sicher weißt du selber gut, woher die Unwägbarkeiten kommen könnten, z.B.:

  • die Zigarette mit der netten Arbeitskollegin
  • üppige Fleischportionen in der Kantine – lecker!
  • die Gemütlichkeit abends beim Fernsehen mit einer kleinen Leckerei dabei
  • regelmäßige Grillparties am Wochenende mit Fleisch und Alkohol usw.

Informiere Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte über dein Vorhaben, dein Leben auf herzgesund zu ändern und bitte um Rücksichtnahme und Unterstützung.

Diese Maßnahme hat gleich zwei wichtige Vorteile.

  • Zum einen erhältst du vielleicht noch die eine oder andere wertvolle Rückendeckung von lieben Mitmenschen.
  • Und zum Anderen formulierst du für dich die Verpflichtung, es auch ernsthaft durchzuziehen.

Ein schweres Stück Arbeit! 🧐

Reha nach Herzinfarkt – Raucherentwöhnung

Die wohl wichtigste Verbesserung der Situation erreichst du als Raucher, wenn du mit dem Rauchen aufhörst. Denn damit schädigst du nicht nur deine Lungen, sondern auch deine Blutgefäße und minderst zusätzlich die Sauerstoffversorgung deines gesamten Körpers.

Deine Herzkranzgefäße (Blutgefäße) versorgen dein Herz mit Sauerstoff und Energie. Sie müssen gut umsorgt und in Schuss gehalten werden!

Für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung ist eine hohes Maß an Willensstärke notwendig, welche die meisten Raucher jedoch nicht aufbringen können. Denn zu weit hat sich das Ritual des Rauchens bereits in das Unterbewusstsein hinein gefressen und zu groß ist die Abhängigkeit vom Suchtmittel Nikotin geworden.

Wenn das auch für dich zutrifft, dann musst du auf mehreren Ebenen hart an dir arbeiten, um dem Raucherdasein zu entfliehen.

So gilt es vor allem, dein unbewusstes Raucherprogramm aufzulösen. Dabei reicht es nicht aus, einfach nur zu wissen, warum die Raucherentwöhnung wichtig ist. Denn dein Körper und dein Geist sind Mechanismen, die zu einem großen Teil auf Autopilot laufen. So haben sie die Führung fest in der Hand.

Nichtraucher werden nach Herzinfarkt

©Myriams-Fotos (Pixabay)

Ohne professionelle Hilfe ist das Aufhören deshalb meist nicht machbar. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es viele Hilfsangebote gibt, welche zum Teil sogar von den Krankenkassen getragen werden.

Spezielle Hypnoseprogramme für die Raucherentwöhnung setzen direkt am Unterbewusstsein an, so dass sich das Suchtverhalten damit eventuell bereits auflöst.

Darüber hinaus gibt es Raucherentwöhnungsseminare, bei denen neben einer Vermittlung von Wissen auch Klopftechniken an entsprechenden Akupunkturpunkten gelehrt werden. Damit wird praktisch ein Teil des Nervensystems so beeinflusst, dass das Verlangen nach Zigaretten reduziert wird.

Des Weiteren wird in diesen Seminaren noch die sogenannte Mesotherapie angewandt, welche auf der Injektion von homöopathischen Mitteln an relevanten Akupunkturpunkten beruht.

vgl. Webseite Glücklicher Nichtraucher3

Mit Augenmaß!

Reha nach Herzinfarkt -Bewegungsprogramm

Nicht alle Sportarten sind geeignet, wie du sicher bereits aus deinem Reha-Programm weißt. Und natürlich ist es klug, schrittweise vorzugehen und die Belastung allmählich zu steigern.

Dein Sportprogramm solltest du immer in Abstimmung mit deinem Kardiologen gestalten und in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Es könnte im Groben so aussehen:

  • Täglich einen schnellen Spaziergang über 10 Minuten, den du über 3 Wochen auf 2×15 bis 2×20 Minuten steigerst.
  • Leichtes Krafttraining ab der 4.Woche z.B. mit leichten Hanteln. Vermeide hierbei Überanstrengung.
  • Fahrradfahren als Alternative zum Auto praktizieren, ab ca. der 4.Woche.
  • Nordic Walking ab ca. Woche 5 für 20 Minuten.
  • Überwachtes Kardio-Training in Abstimmung mit dem Arzt.

Das sind aber nur Beispiele. Du kannst auch Schwimmen, Rudern, Wandern und so weiter, so lange medizinisch nichts dagegen spricht. Überlastungen deines Herz-Kreislaufsystems solltest du jedoch unbedingt vermeiden. Deshalb eignen sich keine Kampfsportarten und kein extensives Krafttraining während der Reha nach Herzinfarkt.

Das Wichtigste hierbei ist, dass du deine Bewegungsmuster dauerhaft positiv veränderst, besonders, wenn du bisher Sportmuffel warst. Das muss so lange eingeübt werden, bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Um deinen inneren Schweinehund zu überlisten solltest du dich einer Herzsportgruppe anschließen. Unter kompetenter Anleitung wirst du dort regelmäßig etwas für deine Herzgesundheit tun. Gerade der Austausch mit Gleichgesinnten wird dich beflügeln, auch im Alltag ausreichend körperlich aktiv zu bleiben.

Geht das auch in lecker?

Herzgesunde Ernährung

Zur Reha nach Herzinfarkt gehört natürlich auch die Überprüfung und Anpassung der Ernährung. Sie verfolgt mehrere Ziele:

  • Vermittlung von Lebensenergie
  • Stärkung der Herzgesundheit
  • Unterstützung der Blutgefäßgesundheit

Zu aller erst solltest du deine Glaubenssätze zur Ernährung überprüfen. Stelle dir dabei vor, dass dein Herz dein Leben buchstäblich antreibt – was ja auch stimmt!

Echte Lebensmittel spenden Leben. Denn sie sind frisch und naturbelassen. In stark verarbeiteten Nahrungsmittel wurden dagegen die natürlichen Strukturen weitestgehend zerstört und Zersetzungsprozesse durch Konservierungsmittel künstlich verlangsamt.

Deshalb bevorzuge lieber natürliche Lebensmittel, wie frisches Gemüse und frisches Obst. Meide dagegen Fertigprodukte, Fastfood und alles, wo Zusatzstoffe enthalten sind. Und reduziere möglichst deinen Fleischkonsum und versuche auf verarbeitete Wurstwaren komplett zu verzichten. Denn diese sind besonders schlecht für deine Gefäßgesundheit.

Doch was isst du nun stattdessen?

Reha nach Herzinfarkt: Mediterrane Kost

©Showmeyourflowers (Pixabay)

Eine gute Grundidee für deine Ernährung ist die mediterrane Küche, die du auf deine Region anpassen kannst. So integriere

  • Gemüse und Obst der Saison
  • Frische Kräuter
  • Hülsenfrüchte und
  • gute Fette, wie Olivenöl und Leinöl

in deinen Ernährungsplan.

Als Fleisch-Alternativen eignen sich Fisch, Hülsenfrüchte und Produkte aus Hülsenfrüchten, wie Tofu. Wenn du z.B. an Tofu nicht rankommst, so bevorzuge Geflügel, meide aber unbedingt Schweinefleisch.

Besonders hilfreich sind nitratreiche und kaliumreiche Lebensmittel, wie z.B.

  • rote Bete
  • grüne Blattgemüse und
  • grüner Spargel.

Reha nach Herzinfarkt

Beispiel für ein leckeres Rezept

Um dir einen Eindruck von schmackhaftem und herzgesundem Essen zu geben ist hier ein prima Rezept1:

Grüner Spargel mit Lachs und Tomaten, Zutaten:
– Lachsfilet (2 à 160g)
– Olivenöl (2 EL)
– Harissa-Paste (2 TL)
– Pfeffer aus der Mühle
– 500 g grüner Spargel
– 50 ml salzfreie Gemüsebrühe
– 300 g Cocktail-Tomaten
– 4 EL Zitronensaft
– Salz
– 1 EL Mandelblättchen
– 2 TL Butter
– 1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
– eine handvoll Rucola

An dieser Stelle sei außerdem noch der Gesundheitstipp von Dr. med. Jörn Klasen zu diesem Rezept zitiert2:

„Spargel liefert reichlich wertvolle Inhaltsstoffe, der grüne teils mehr, als der weiße. Wegen seines hohen Kalium und niedrigen Natriumgehalts wirkt das edle Gemüse reinigend und harnreibend. Es hilft daher gegen hohen Blutdruck und beim Wasserlassen. Phosphor und Kalzium stärken Zähne und Knochen, Vitamin C unterstützt das Immun-, Vitamin E das Nervensystem. Außerdem schützen die im Spargel enthaltenen Pflanzenstoffe Rutin und Quercetin die Blutgefäße. Gerade diese Flavonoide sind es, die das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs senken können …“

Auch interessant:

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Gesundheitliche Altlasten

Reha nach Herzinfarkt – Vorerkrankungen

Wie du sicher inzwischen weißt sind Vorerkrankungen oftmals eine Mitursache für die schlechte Herzgesundheit. So versteht es sich von selbst, dass sie als Risikofaktoren möglichst auszuschalten sind, so gut es eben geht.

Meist handelt es sich dabei um die Vertreter des sogenannten metabolischen Syndroms:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes Typ 2
  • Fettstoffwechselstörung
  • Übergewicht

Zur Erinnerung:

Es geht um die Vermeidung eines neuen Herzinfarkts!

Mein Tipp:
Informiere dich ausführlich zu diesen Themen, soweit sie dich betreffen. Und lass dich von deinem Arzt möglichst ausführlich beraten.

Dein Vorteil:
Alle diese Gesundheitsprobleme können im Grunde mit den gleichen Maßnahmen günstig beeinflusst werden:

  • gesunde Ernährung
  • geeignetes Bewegungsprogramm
  • Lebensstiländerung

Wenn diese individuell ausgerichtet werden, so haben sie auf alle genannten Krankheitsbilder einen positiven Einfluss.

Informiere dich auch in den
verwandten Artikeln,
siehe unten.

Herzmedikamente während der Reha

Der operative Eingriff am Herzen erfordert danach in den meisten Fällen eine medikamentöse Behandlung. Deshalb ist selbstverständlich die enge Abstimmung mit dem Arzt deines Vertrauens erforderlich, auch um die Dosierung der Medikamente der jeweiligen Situation anzupassen.

Dein Ziel sollte es letztlich aber sein, von den Medikamenten wieder wegzukommen, oder diese deutlich zu reduzieren.

Wozu sind die Medikamente eigentlich gedacht?

  • Betablocker .. verlangsamen den Herzschlag, senken den Blutdruck
  • ACE-Hemmer .. senken den Blutdruck
  • Sartane .. senken den Blutdruck
  • Statine .. reduzieren die Blutfettwerte
  • Blutverdünner .. verbessern die Fließfähigkeit des Blutes

Der Sinn hinter diesen Medikamenten besteht darin, das Herz zu beruhigen, das Gefäßsystem zu entlasten und einer Gerinselbildung vorzubeugen.

Alle Medikamente können Nebenwirkungen haben, wie z.B. Leistungsabfall und Abgeschlagenheit, Wassereinlagerungen, Wundheilungsstörungen und unspezifische Langzeitfolgen.

Mit einer eigenverantwortlichen Langzeittherapie aus Lebensstilanpassung, Bewegungsprogramm, Ernährungsumstellung, Raucherentwöhnung und der Behandlung der Vorerkrankungen sollten langfristig die Medikamente jedoch auf ein Minimum reduziert werden können.

Ich wünsche dir alles Gute und
viel Erfolg beim Gesundwerden 😉

Frank

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Quellen

1https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/herzinfarkt/rehabilitation
2Klasen, Dr. med. Jörn „Runter mit dem Bluthochdruck“ S.128
3https://gluecklicher-Nichtraucher.de

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