Bauchfett geht nicht weg

Kennst du das auch? Du bemühst dich verzweifelt um Gewichtsabnahme. Aber dein Bauchfett geht einfach nicht weg! Und was du auch tust, es nützt nichts. Die Pfunde bleiben!

Bauchfett geht nicht weg

Deine Lebensfreude schwindet, alles Mist?

Dann lies hier, wie du dein „Bauchfett geht nicht weg“ – Problem aufspürst und beseitigst.

1. Gewichtsabnahme schlägt fehlt, was nun?

Du versuchst:

  • weniger zu essen (Kalorien sparen)
  • gesünder zu essen
  • fettarm zu essen
  • weniger Zucker zu essen
  • mehr Sport zu machen
  •  …

Diese Maßnahmen führen aber nicht zum gewünschten Ergebnis.

Also lass uns loslegen. Wir betrachten folgende Aspekte für deine Gewichtsabnahme:

  • Ernährung
  • Bewegung
  • Stoffwechsel
  • Tagesrhythmus und Gewohnheiten

2. Mögliche Fehler bei der Ernährung

Welche Fehler könntest du bei deiner Ernährung machen, so dass du keinen Erfolg bei der Gewichtsabnahme erzielst?

Fehler 1: Du nimmst zu wenige Kalorien zu dir

Ja, du hast richtig gelesen. Viel weglassen hilft nicht viel, denn dein Körper reagiert bei Nahrungsentzug mit Sparmaßnahmen.

Dabei fährt er seinen Stoffwechsel runter und versucht eventuell entbehrliche Energie als Fett einzulagern.

Jede kleine „Kaloriensünde“ landet somit in deinen Fettdepots. Und der Bauch ist dafür eine der ersten Adressen.

Das Bauchfett geht nicht weg! Und du läufst Gefahr, in die JoJo-Falle zu tappen.

Fehler 2: Du ernährst dich sehr fettarm.

„Ja, aber“, wirst du jetzt sagen, „es ist doch das Fett, was zu viel ist!“.

Ok, das ist richtig, aber dein Körperfett entsteht nur zu einem Teil aus Nahrungsfetten.

Der andere Teil wird aus Kohlenhydraten und Proteinen (Eiweiß) umgebaut, die dein Körper als Reserve abzwackt.

Dein Körper benötigt jedoch besonders gute Fette über die Nahrung, damit wichtige Stoffwechselprozesse reibungslos funktionieren.

Zu diesen Prozessen gehört u.a. die Neubildung der Zellen, und zwar auch die der Blutgefäße und im Gehirn.

Aber unabhängig davon gerät das Gleichgewicht der aufgenommenen Nährstoffe durcheinander, wenn du dich zu fettarm ernährst.

Das veranlasst deinen Körper, nur noch mehr zu sparen.

Gewichtsabnahme: Fehlanzeige.

Fehler 3: Du ernährst dich zuckerarm, also „light“

Das Problem bei zuckerarmer Ernährung sind die Ersatzstoffe, welche man gern als Zuckeralternativen konsumiert.

Die sogenannten Süßstoffe sind allerdings alles andere als gesund. Zu ihnen gehören Aspartam, Saccharin, Acesulfam, Cyclamat und weitere.

Ein gemeiner Effekt bei einigen dieser Süßstoffe ist die Verlangsamung des Stoffwechsels.

Folglich sind sie bei einer angestrebten Gewichtsabnahme kontraproduktiv. Doch es werden weitere ernste gesundheitliche Probleme mit ihnen in Zusammenhang gebracht, selbst Krebs und Fibromyalgie.

Die Zuckeralkohole, wie Xylitol und Erythritol sind hingegen etwas besser geeignet. Jedoch können sie, individuell verschieden, in größeren Mengen zu Verdauungsproblemen führen.

Süßstoffe und Zuckerersatzstoffe finden sich in Fertigprodukten und besonders in Light-Produkten wieder.

Also Obacht beim Einkaufen!

Fehler 4: Du ernährst dich vitalstoffarm

Vitalstoffe sind Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Wir brauchen sie, damit wir die Hauptnährstoffe (Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße) gut verdauen und verstoffwechseln können.

Wenn Vitalstoffe fehlen, kommt es zu Mangelsituationen, die sich u.a. in Form von Verdauungsstress, verlangsamter Verdauung und verlangsamtem Stoffwechsel auswirken.

So wird natürlich auch weniger Fett verbrannt. Das Bauchfett geht nicht weg.

Vitalstoffe sind in natürlichen Lebensmitteln normalerweise in ausreichenden Mengen enthalten. In stark verarbeiteter Industrienahrung fehlen sie jedoch, oder sind teilweise künstlich dazu gegeben.

Künstlich erzeugte Vitamine haben z.B. eine extrem geringe biologische Verwertbarkeit, im Vergleich zu natürlichen.

Leider haben auch die Gemüse und das Obst aus dem Supermarkt inzwischen stark reduzierte Anteile an Vitalstoffen, was an den ausgelaugten Böden liegt, auf denen sie wachsen.

Alles das erschwert die Gewichtsabnahme.

Fehler 5: Du trinkst zu wenig für die Gewichtsabnahme

Wasser ist das Medium, ohne das Verdauung und Stoffwechsel, also das Leben, nicht funktioniert! Trinkst du zu wenig Wasser, dann dicken die Körperflüssigkeiten in deinem Körper ein.

Es verlangsamen in der Folge alle Körperprozesse. Selbst der Blutdruck kann steigen. Und auch, wenn du ansonsten vieles richtig machst: Das Bauchfett geht nicht weg.

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3. Fehler bei der Ernährung abstellen

Natürliche Ernährung für die Gewichtsabnahme

Setze auf natürliche Lebensmittel. Sie geben dir gut verwertbare Nährstoffe.

Folglich solltest du keine Fertigprodukte kaufen. Konsumiere folgende Nahrungsmittelgruppen nicht oder nur selten:

  • Fastfood
  • Fertigprodukte
  • Weißmehlprodukte
  • Zucker
  • Gezuckerte Getränke (Cola, Fanta & Co.)
  • Alkoholische Getränke

Diese erschweren deine Gewichtsabnahme.

Außerdem solltest du deine Mahlzeiten so oft wie möglich frisch und ausgewogen zubereiten. Nur so wird dein Körper gut versorgt und weniger durch Zusatzstoffe belastet.

Gute natürliche Kohlenhydrate sind z.B. in

  • Kartoffeln
  • Hafer
  • Pseudogetreide
  • Vollkornprodukten
  • natürlichen Cerealien

Gute und natürliche Fette sind in

  • Avocados
  • Mandeln
  • Leinsamen
  • Leinöl
  • Kokosöl

Gute Eiweiße findest du in

  • Eiern
  • Hülsenfrüchten
  • Pseudogetreide
  • magerem Fleisch (abhängig von der Herkunft)
  • selbst in grünem Blattgemüse, diese sind sogar besonders wertvoll!

Falls du gleichzeitig Bluthochdruck hast, dann schau auch mal hier rein.

Vitalstoffe, Gewürze und Nahrungsergänzung

Wie bereits angeführt ist der Vitalstoffgehalt in der heute üblichen Ernährung eher gering. Selbst wenn du vorwiegend Gemüse und Obst (aus dem Supermarkt) konsumierst.

Stoffwechsel und besonders die Fettverbrennung können darunter leiden. Deshalb sollten sie für eine beabsichtigte Gewichtsabnahme angeregt werden.

Nun, es gibt drei Maßnahmen, welche dir eine extra Portion wertvoller Vitalstoffe geben und deinen Fettstoffwechsel anregen:

  1. Kräuter haben einen sehr hohen Anteil an diesen Stoffen. Und sie können mit guter Erde auch zuhause leicht gezogen werden. Das ist eine Supersache! Mit einer frischen Kräutermischung schmeckt das Essen gleich viel besser. Und man braucht auch weniger Salz.
  2. Gewürze liefern ebenfalls wichtige Stoffe, besonders für die Fettverbrennung. Ein prominenter Vertreter dafür ist der Cayenne-Pfeffer, bzw. die Chilischoten. Das enthaltene Capsaicin, was die Schärfe liefert, sorgt für die Anregung des Kreislaufs. Außerdem soll es die Fettverbrennung beschleunigen. Aber auch andere Gewürze haben eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel. Schau auch mal diesen Artikel an.
  3. Vitalstoffpräparate sind eine weitere Möglichkeit, den Körper mit zusätzlichen Vitalstoffen zu versorgen. Es gibt verschiedene derartige Produkte. Man kann sie als Grundversorgung ansehen und die Einnahme zum täglichen Ritual machen. Such einfach mal im Internet danach.

Folgende Nahrungsergänzungsmittel können außerdem hilfreich sein:

Coenzym Q10 ist ein Vitaminderivat, was direkt in der Körperzelle die Fettverbrennung anregt.

L-Carnitin ist ebenfalls am Fettstoffwechsel maßgeblich beteiligt.

Die genannten Stoffe sind als Präparate (Kapsel, Spray) erhältlich.

Ausreichend Wasser trinken

Dein Körper braucht ausreichend Wasser, damit alle Verdauungs- und Stoffwechselprozesse gut funktionieren können.

Als Richtlinie gilt, dass ein Mensch täglich 30 ml natürliches Wasser pro Kilogramm Körpergewicht trinken soll. Für eine 70kg schwere Person wären das 2,1 Liter.

Es sollte stilles Wasser, am besten gutes Quellwasser, sein.

Lies auch meinen Beitrag Ernährungsplan zum Abnehmen.

4. Mögliche Fehler bei Sport und Bewegung

Du machst inzwischen mehr Sport? Gut so! Ich hoffe du hast auch Spaß beim Bauchfett abtrainieren!

Nun zu den möglichen Fehlern.

Fehler 1: Du trainierst zu einseitig gegen das Bauchfett

Wenn du zum Beispiel ausschließlich auf Ausdauersport setzt, dann vergibst du dir einen wichtigen Effekt. Und dieser Effekt heißt: Muskelaufbau, den man bekanntlich durch Kraftsport anregt.

Muskeln sind schwerer als Fett, wirst du jetzt einwerfen. Ja richtig. Und trotzdem sollst du Muskeln aufbauen.

Denn je mehr Muskeln du im gesamten Körper aufbaust, desto höher ist dein Energieverbrauch auch in Ruhephasen!

Auf der anderen Seite kann es problematisch sein, ausschließlich Kraftsport zu machen, um z.B. besonders die Bauchmuskeln zu trainieren. Eine gewisse Dosis Ausdauersport könnte den Unterschied machen.

Denn dabei verbrennt man direkt Energie, verbessert die Durchblutung aller Körperregionen und seinen gesamten Stoffwechsel.

Fehler 2: Du trainierst zu unregelmäßig

Wenn der innere Schweinehund zu oft die Oberhand gewinnt, nützt auch der beste Trainingsplan nichts:

Eventuell macht dir dein Sport nicht genug Spaß.

Oder das Umfeld passt für dich nicht.

Oder deine Prioritäten zwischen Arbeit und Freizeit sind ungünstig.

Fehler 3: Du bewegst dich im Alltag zu wenig

Nimmst du auch für kurze Wege lieber das Auto und fährst lieber Fahrstuhl anstatt die Treppe zu nehmen?

Dann vergibst du dir zu oft die Möglichkeit, deinen Kreislauf aktiv zu halten.

Bedenke, dass der menschliche Körper für Bewegung gemacht ist.

Wenn zu oft die „faule Variante“ wählst, verharrt dein Kreislauf auf niedrigem Niveau und dein Energieumsatz ist zu niedrig, um Fett abzubauen.

5. Fehler bei Sport und Bewegung abstellen

Die richtige Wahl des Sportprogramms

Dein Sportprogramm sollte folgende Kriterien erfüllen.

  • Es sollte Spaß machen, jedenfalls sollte es dich nicht anöden.
  • Es sollte ausreichend Ausdauerelemente enthalten.
  • Es sollte ausreichend Kraftelemente enthalten, die den gesamten Körper betreffen und nicht nur die Bauchparty.

Wenn du noch nie Sport gemacht hast, dann taste dich langsam ran und hole dir am Anfang Hilfe von Profis.

Es gibt genug Fitnessstudios, die dir auch einen individuellen Trainingsplan erstellen. So bist du auch erstmal gut aufgehoben und kannst starten und dein Bauchfett abtrainieren.

Eventuell hilft dir auch dein Arzt mit einem Rezept für eine Reha-Sportgruppe. Auf jeden Fall solltest du starten!

Falls du bereits Sport machst, dann schau, ob du ausgewogen trainierst. Frag Profis, was du verbessern kannst.

Bist du ein Kraftsporttyp und willst auch nicht unbedingt Schwimmen, Radfahren oder Laufen? Ok, dann mache etwas mehr Kraftausdauer. Oder wie wäre es mit regelmäßigen Bergwanderungen zusammen mit der Familie?

Wenn du Kraftsport dagegen überhaupt nicht magst kannst du dir einen Sportverein suchen, bei dem Wert auf ausreichende Kräftigung der Muskulatur gelegt wird.

Das ist kein klassischer Kraftsport mit dicken Hanteln und Gewichten, sondern eher Kraftgymnastik.

Auch abendliche Liegestütze helfen schon.

Bleib am Ball beim Bauchfett abtrainieren

Die Motivation, Sport zu machen, lässt besonders nach anfänglicher Euphorie gerne nach.

Daher ist man nach einer Weile nicht mehr so „Feuer und Flamme“. Es fällt mit der Zeit immer schwerer, die geplanten Sporteinheiten auch tatsächlich durchzuziehen.

Deshalb versuche dem vorzubeugen, indem du dir

… feste Termine machst, die du von der Wichtigkeit ganz nach oben setzt.

… dir Gleichgesinnte suchst, die dich zusätzlich motivieren und mit denen du gern zusammen bist

… bewusst machst, dass du es dir schuldig bist. Denn es geht um deine Gesundheit und du bist dafür verantwortlich!

Bauchfett abtrainieren ist ein wichtiger Baustein, um Adipositas entgegenzuwirken.

Aus diesem Grund nimm gewisse Anfangsschwierigkeiten bei der Gewichtsabnahme in Kauf. Sie gehören dazu.

Gestalte deinen Tag aktiv

Wenn du z.B. nur zweimal pro Woche trainierst, dann gibt es an den anderen Wochentagen für deinen Körper keine zusätzliche Stimulanz, den Kreislauf anzukurbeln.

Außerdem wäre es hilfreich, dich insgesamt jeden Tag in einen Aktivmodus zu versetzen.

Suche dir Möglichkeiten, nebenbei aktiv zu sein:

  • Nimm die Treppe statt des Fahrstuhls.
  • Erledige kleinere Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
  • Stell dein Auto etwas weiter weg von der Arbeitsstelle ab und laufe den Rest der Strecke.
  • Mach früh nach dem Aufstehen eine kleine Sporteinheit, die deinen Kreislauf anregt.
  • Gewöhne dir abends an, einen Spaziergang zu machen, anstatt nur im Fernsehsessel zu sitzen

6. Mögliche Probleme im Tagesablauf

Nun kommen wir zu einem heiklen Thema, dem Tagesrhythmus. Was hat das mit Gewichtsabnahme zu tun? Eine ganze Menge!

Und wieso ist das heikel?

Ganz einfach: Im Tagesablauf sind wir des Öfteren Situation ausgesetzt, die uns dazu verleiten, „ungesunde Dinge“ zu tun.

Was kann problematisch sein?

Problem 1: Du kommst früh nicht in Schwung

Torkelst du früh nach dem Aufstehen noch eine Weile verschlafen herum und wartest, dass du irgendwie aufwachst? Dein Kreislauf ist dabei noch im Dämmerzustand?

Ok, jeder Mensch ist anders. Die „Lerchen“ unter uns kommen schneller in Gang als die „Eulen“.

Dennoch sollte man sich vergegenwärtigen, dass Passivität am Morgen auch den Stoffwechsel ausbremst und außerdem die Verdauung des Frühstücks erschwert.

Problem 2: Du fällst in ein Mittagsloch

Das klassische Mittagsloch ist dem Biorhythmus des Menschen geschuldet. Besonders gravierend fällt es aus, wenn wir ausgiebig und gehaltvoll zu Mittag essen.

Die Energie wird dann für die Verdauung gebraucht. Eine bewegungsarme Betätigung verstärkt zusätzlich die Tendenz des Kreislaufs, nach dem Mittag abzusacken.

So geht das Bauchfett nicht weg.

Problem 3: Du frönst abends der Naschsucht und Stubenhockerei

Ist das Tagwerk getan, dann lassen wir gern mal „5 gerade sein“. Der bereits zitierte innere Schweinehund übernimmt die Führung. Das ist auch mal in Ordnung, wenn es nicht die Regel ist.

Allerdings ist es ziemlich schlecht, nach dem Abendbrot noch leckeres und ungesundes Naschwerk zu konsumieren. Für eine beabsichtigte Gewichtsabnahme ist es Gift!

Problem 4: Du hast schlechte Gewohnheiten

Einige schlechte Angewohnheiten können ebenfalls zum Problem werden, wenn sie dafür sorgen, dass

  • abends zu spät gegessen wird
  • spät am Abend noch eine Tüte Chips o.ä. aufgemacht wird
  • der Sporttermin versäumt wird
  • zwischendurch am Tag genascht wird
  • bei Mahlzeiten Nachschlag geholt wird
  • immer ein Dessert zum Essen verputzt wird
  • regelmäßig alkoholische Getränke konsumiert werden

So geht das Bauchfett auch nicht weg.

Problem 5: Du hast Langeweile

Ist dir oft langweilig? Was machst du dann?

Könnte sein, dass du öfter in der Küche vorbeigehst und dir eine kleine Leckerei holst. Gibt ja sonst nichts zu tun…

Oder bleibst du vor dem Fernseher hängen und zappst gelangweilt durch die Programme?

Dann ist es nicht verwunderlich, wenn dein Bauchfett nicht weg geht.

Wenn du deinen Tagesrhythmus nicht im Griff hast, dann können weitere Probleme auftreten, z.B. auch Bluthochdruck.

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7. Probleme im Tagesablauf erkennen und abstellen

Wenn du deinen Tag Revue passieren lässt, dann fallen dir vielleicht Dinge auf, die dich „vom rechten Weg“ abbringen. Manche Umstände sind für eine Gewichtsabnahme einfach „kontraproduktiv“.

Diese gilt es zu erkennen, damit du sie abstellen kannst. Aus den vorhergehenden Abschnitten kannst du die für dich zutreffenden auswählen. Eventuell fallen dir für dich noch mehr ein.

Nun ersetzte die problematischen Dinge durch gute Angewohnheiten und Maßnahmen:

Morgenroutine

Eine gute Morgenroutine ist sehr viel wert, denn sie schickt uns quasi in den Tag.

Eine sinnvolle Morgenroutine aktiviert uns und macht uns bereit für die Dinge, die auf uns zukommen werden. Unser Körper ist fit und unser Geist ist wach. Deswegen haben wir auch gute Laune und sind voller Kraft in jeder Beziehung.

Was kostet die Welt!

Schöne Aussichten, oder?

Also suche dir eine morgendliche Aktivität, die dich aus der Verschlafenheit herauszieht und dich positiv aktiviert, z.B.

  • kurze Frühsportgymnastik
  • kurze Joggingeinheit
  • kalte Dusche

Mache dir ein Frühstück, was dir Energie gibt. Bevorzuge gute Kohlenhydrate. Wenn du früh kein Frühstück runter kriegst ist das allerdings ok. Zwinge dich nicht.

Vermeide das Mittagsloch

Üppiges Mittagessen muss nicht sein. Es reicht auch eine leichtere Mahlzeit, die dich körperlich nicht so runterzieht. Außerdem sparst du damit Kalorien.

Nach dem Mittagessen kannst du dich außerdem noch mit einem Verdauungsspaziergang aktiv halten, so dass das Mittagsloch kaum noch eine Rolle spielen sollte.

Abendroutine und Langeweile

Das Bauchfett geht immer noch nicht weg? Das kann an den abendlichen Aktivitäten oder eher Passivitäten liegen…

Die Abendstunden sind die gefährlichsten, wenn du eine Gewichtsabnahme anstrebst. Sie verleiten zu Faulheit und Müßiggang.

Stell dir vor, du hättest einen guten Freund, der immer anwesend ist und dich so ablenkt, dass du nicht dazu kommst Fernsehen zu schauen und rum zu naschen. Er redet dir gut zu, an den Terminen zum Sport zu gehen oder schickt dich abends noch mal zu einem Spaziergang.

Sei selbst dein bester Freund! Übernimm selber diese Rolle. Dazu ist zwar Willenskraft erforderlich, doch du solltest es versuchen!

Hole dir zusätzlich weitere „Freunde“ für die Abendgestaltung ins Boot. Das können sein:

  • gute Bücher
  • Hörbücher
  • Meditationen vom Tonträger
  • selber meditieren
  • gute Gespräche mit Freunden (Achtung: Naschgefahr, Alkohol?)
  • ein abendlicher Spaziergang als festes Ritual

Am besten, du legst dir ein Hobby fernab der kulinarischen Themen zu, dem du dich in den Abendstunden widmen kannst. Das sollte auch die Langeweile eindämmen.

Gegen Naschanfälle hilft zusätzlich Bitterbasenpulver.

Wenn du die für dich zutreffenden Punkte beherzigst und dran bleibst, dann wird das „Bauchfett geht nicht weg“ – Problem bald der Vergangenheit angehören.

Weiter Zusammenhänge zu Ursachen von Übergewicht und Adipositas habe ich dir in meinem Leitartikel zusammengestellt.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem „Bauchfett weg“ – Projekt und der gesunden Gewichtsabnahme.

Alles Gute

Frank

Beachte bitte auch meinen rechtlichen Hinweis, siehe Link.

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